Lisa Ihde, Cordula Heithausen und Aruscha Kramm sind die Gewinnerinnen des ARD

Berlin (ots) – Ausgezeichnete Forschungsergebnisse zu Barrierefreiheit, Mixed Reality und Videokompression

Zu seinem zehnjährigen Jubiläum prämiert der ARD/ZDF Förderpreis erneut herausragende Forschungsergebnisse in Abschlussarbeiten von Frauen. Aus den zehn nominierten Wissenschaftlerinnen für diesen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Wissenschaftspreis stehen jetzt die drei Preisträgerinnen des Jahres 2018 fest (genannt in alphabetischer Reihenfolge):

Cordula Heithausen mit der Dissertation „Coding of Higher Order Motion Parameters for Video Compression“ an der RWTH Aachen University. Mit verbesserten Algorithmen gelingt ihr ein entscheidender Fortschritt in der Videokompression komplexer Bewegungen.

Lisa Ihde mit der Bachelorarbeit „Konzepte und Techniken zur Mixed-Reality-Visualisierung von Massiven 3D-Punktwolken“ an der Universität Potsdam. Diese Technik ermöglicht eine verbesserte Immersion für außenstehende Beobachter von Virtual-Reality-Umgebungen.

Aruscha Kramm für die Bachelorarbeit „Barrierefreiheit in mobilen Applikationen – Implementierung einer Sprachsteuerung“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Sie entwickelt besonders für Sehbehinderte und Blinde einen Software-Prototypen zur Sprachsteuerung, der in verschiedene Smartphone Apps implementiert werden kann.

Die feierliche Preisverleihung findet am Freitag, den 31. August 2018, um 11:30 Uhr auf der IFA in Berlin im Pressezentrum in Halle 6.3 auf dem Messegelände statt. Erst dann wird auch der Öffentlichkeit bekanntgegeben, welche Preisträgerin den ersten, zweiten und dritten Preis erhält. Die Auszeichnungen sind mit Preisgeldern im Gesamtwert von 10.000 Euro verbunden. Vor einem Fachpublikum aus Rundfunkanstalten, Broadcastbranche, Wissenschaft und Politik moderiert die bekannte MDR-Moderatorin Anja Koebel die Preisübergabe. Zu feiern gibt es dabei aber nicht nur die diesjährigen Preisträgerinnen, sondern auch das zehnjährige Jubiläum des ARD/ZDF Förderpreises „Frauen + Medientechnologie“.

Die Idee des Förderpreises

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wollen mit dem Förderpreis talentierte Frauen motivieren, sich im Rahmen ihres Studiums und ihrer Forschung mit dem Bereich der audiovisuellen Medienproduktion und -distribution zu befassen. Außerdem sollen talentierten Frauen karrierefördernde Kontakte in die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vermittelt werden.

Unter dem Jubiläumslogan „10SATIONELLE JAHRE!“ richtet sich der Förderpreis in 2018 bereits zum zehnten Mal an Absolventinnen von Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Abschlussarbeiten sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus dem Bereich der audiovisuellen und Online-Medien befassen.

Ausrichtung und Vergabe des ARD/ZDF Förderpreises „Frauen + Medientechnologie“ liegen bei der ARD.ZDF medienakademie, der Fort- und Weiterbildungseinrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland.

Weitere Informationen und spezielles Pressematerial (Grafiken und Fotos) finden Sie im Internet unter www.ard-zdf-foerderpreis.de

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Quellenangaben

Textquelle:Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell
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Newsroom:Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
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