Diabetes-Therapie muss im Alter angepasst werden

Baierbrunn (ots) –

Bei Menschen mit Diabetes sollte die Tabletten- oder Insulintherapie im Alter überprüft und individuell angepasst werden. Denn für Senioren gelten teilweise andere Regeln als für jüngere Patienten. „Bei hochbetagten, sturzgefährdeten Pflegebedürftigen akzeptieren wir beispielsweise etwas höhere Blutzucker-Langzeitwerte, um Unterzuckerungen zu vermeiden“, erklärt Diabetologe und Altersmediziner Dr. Andrej Zeyfang von der medius KLINIK OSTFILDERN-RUIT im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Für Senioren sei Unterzucker besonders gefährlich. „Sie nehmen ihn oft schlechter wahr. Zudem ändern sich die Symptome.“ Statt Heißhunger zu haben und zu schwitzen, seien ältere Menschen eher benommen oder verwirrt. „Die Gefahr für Stürze ist dann erhöht“, so der Experte. „Wer öfter schwer unterzuckert, hat ein höheres Risiko für Demenz.“

Bleiben Senioren körperlich aktiv, halten sie den Diabetes besser unter Kontrolle. „Sich bewegen, die Muskeln trainieren, das ist das Beste, um im Alter fit zu bleiben“, betont Zeyfang. „Die Blutzuckerwerte werden besser, und das Risiko für Stürze sinkt.“ Zudem beuge Bewegung Gebrechlichkeit und Demenz vor.

Da langjährige Diabetiker oft Netzhautschäden haben, sind dem Experten zufolge jährliche Kontrollen beim Augenarzt wichtig – „um die verbleibende Sehkraft zu erhalten“. Auch das diabetische Fußsyndrom dürften langjährige Diabetiker nicht unterschätzen: „Sie sollten ihre Füße täglich anschauen und regelmäßig, etwa beim Podologen, kontrollieren lassen“, rät Zeyfang.

Ausführliche Informationen über Diabetes im Alter finden Leser im neuen „Diabetes Ratgeber“.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 4/2018 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

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