Kommentar zur Amokfahrt von Münster

Stuttgart (ots) – Was immer auch die Absicht hinter solchen Verbrechen sein mag – niemals rechtfertigt sie das Töten, Verkrüppeln und Quälen willkürlich ausgewählter Menschen. Niemals wiegt eine angeblich große Sache oder ein schlimmes persönliches Problem das Leid auf, das die Täter auf Hinterbliebene und Angehörige ihrer Opfer wälzen. Die Reaktionen in Münster – ruhige Anteilnahme, gemeinsames Gebet – zeigen wie frühere in ähnlichen Fällen: Es gibt zwar ein großes Interesse daran, wer die Urheber sind, vor allem daran, dass sie gefasst und bestraft werden, sofern sie ihre Taten überleben. Mehr aber nicht. Das ist angemessen.

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