Achleitner muss gehen

Düsseldorf (ots) – Ob Christian Sewing der richtige Chef für die Deutsche Bank ist, lässt sich nach zwei Tagen nicht beantworten. Die Art und Weise jedoch, wie der Stellvertreter John Cryans dessen Nachfolger wurde, kann man jetzt schon bewerten: Die Bank leidet unter massiver Führungsschwäche. Das gilt auch für Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Sewing mag so gut sein, wie er will – Achleitner und Co. haben sein Standing massiv beschädigt. Ihn als Stellvertreter zu installieren und dann doch erst extern nach einem neuen Chef zu suchen, heißt für Sewing: Du kriegst ein Zückerchen, aber eigentlich glauben wir, dass es Bessere für den Job gibt. Erst wenn von denen keiner will, bist du doch gut genug. Schlechteren Führungsstil kann man kaum pflegen. Zudem gilt: Alles, was Cryan nicht geschafft hat, fällt genauso auf den Chef-Kontrolleur zurück. Deshalb sollte auch Achleitner gehen. Will die Deutsche Bank sechs Jahre nach dem angeblichen Kulturwandel wirklich einen Neuanfang, muss sie sich endlich auch von einem Aufsichtsrat trennen, unter dem die Bank keinen Schritt nach vorn gemacht hat.

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