Zehn Jahre „scobel“ in Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn

Mainz (ots) –

3sat feiert zehn Jahre „scobel“: Seit 17. April 2008 steht jeden Donnerstagabend um 21.00 Uhr in der Sendung ein Wissenschaftsthema im Mittelpunkt. Ob es um den Teilchenbeschleuniger CERN, um Konsum, psychische Gewalt oder Mythen geht: In 60 Minuten widmet sich Moderator Gert Scobel zusammen mit seinen Gästen ausführlich und interdisziplinär diesem Thema. Unvoreingenommen und neugierig ist der Dialog zwischen den eingeladenen Experten der unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen.

„Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn“ im besten Sinne – und das seit über 250 Sendungen. „Ich bin davon überzeugt, dass Fernsehen genauso bilden kann wie Surfen im Internet, oft sogar besser. Vorausgesetzt man macht ernst mit einer Sendung, die wirkliche Erkenntnis vermitteln und die klüger machen will und vielleicht sogar dabei hilft, sich in einer komplexen Welt besser zu orientieren“, sagt Gert Scobel, der in 3sat neben „scobel“ auch die Literatursendung „Buchzeit“ moderiert. „Mit der Sendung geben alle, die daran arbeiten, weiter, was wir dankenswerterweise selber lernen konnten. Fernsehen kann, so verstanden, einfach auch heißen, etwas Gutes, Wesentliches oder Wichtiges miteinander zu teilen.“

Beim diesjährigen Grimme-Preis erhält Gert Scobel für dieses Engagement die „Besondere Ehrung“ des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV), dem Stifter des Grimme-Preises. Gert Scobel sei ein Journalist, der wie kaum ein zweiter für den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und medialer Vermittlung stehe, so die Jury. Weiter heißt es in der Begründung: „Gerade weil wissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten zunehmend weniger Beachtung finden und stattdessen ‚gefühlte Wahrheiten‘ als Argumentationsgrundlage dienen, ist Wissenschaftsjournalismus, wie ihn Gert Scobel prägt, wichtiger denn je“. Dies stelle Gert Scobel aktuell wöchentlich in seiner Sendung „scobel“ in 3sat unter Beweis.

Seit Februar 2012 ist „scobel“ Bestandteil des Sendeplatzes „Wissenschaft am Donnerstag“: Um jeweils 20.15 Uhr behandelt eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über die gesellschaftlichen und ethisch-moralischen Aspekte des Themas.

Die nächsten Sendetermine von „Wissenschaft am Donnerstag“ im Überblick:

Donnerstag, 19. April 2018 20.15 Uhr: Müll-Meister Deutschland (Dokumentation von Claus U. Eckert) 21.00 Uhr: scobel – Ich kaufe, also bin ich!

Donnerstag, 26. April 2018 20.15 Uhr: Wir Putzmuffel (Dokumentation von Claus U. Eckert) Erstausstrahlung 21.00 Uhr: scobel – Geschäfte mit der Hausarbeit Erstausstrahlung

Donnerstag, 3. Mai 2018 20.15 Uhr: Backup für die Nachwelt (Dokumentation von Vincent Amouroux) Erstausstrahlung 21.00 Uhr: scobel – Der digitalisierte Mensch Live von der re:publica in Berlin

Donnerstag, 17. Mai 2018 20.15 Uhr: Fit statt faul – Wie Sport gesund macht (Dokumentation von Christine Voges) Erstausstrahlung 21.00 Uhr: scobel – Selbstsabotage Erstausstrahlung

Weitere Informationen: http://ly.zdf.de/aqN/

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 – 70-16478; Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/scobel

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

Quellenangaben

Bildquelle:obs/3sat/ZDF/Jana Kay
Textquelle:3sat, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/6348/3915461
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