Kommentar zu Straftaten an Schulen

Hagen (ots) – Die Schulen sind nicht das Problem, aber sie müssen es ausbaden. Mehr Straftaten, mehr Gewalt, mehr Verstöße gegen das Waffengesetz, deutlich mehr Vergewaltigungen – die offizielle LKA-Statistik für NRW ist erschütternd. Mag sein, dass die Schulwelt im ländlichen Raum noch etwas friedlicher daher kommt, aber der allgemeine Trend ist beängstigend. Und die Folgen daraus? Klar, mehr Schulsozialarbeiter und Psychologen würden helfen. Sie könnten den jungen Menschen vermitteln, dass Gewalt die falsche Strategie ist, um Probleme zu lösen. Sie könnten besonders aggressive Schüler frühzeitig herausfiltern. Sie könnten den jungen Menschen veranschaulichen, wie wichtig Respekt ist. Warum sie? Weil viele Familien diese Aufgabe offenbar nicht mehr erfüllen. Und weil immer mehr Menschen glauben, dass es sich bei den sogenannten sozialen Medien um rechtsfreie Räume handelt, in denen nach Lust und Laune gepöbelt und beleidigt werden darf. Dort entsteht die Saat für Gewalt. Schüler brauchen Vorbilder – aber keine schlechten.

Quellenangaben

Textquelle:Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/58966/3916937
Newsroom:Westfalenpost
Pressekontakt:Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

Das könnte Sie auch interessieren:

Badische Zeitung: Regierungswechsel in Spanien: Einig nur gegen Rajoy Freiburg (ots) - Der Neuanfang, den Sánchez für Spanien verspricht, ist bitter nötig. Aber allein wird er ihn kaum stemmen können. Der linkspopulistische Podemos-Chef Pablo Iglesias würde gern in eine Sánchez-Regierung einsteigen, aber der Sozialist möchte am liebsten nur mit Sozialisten regieren. Er weiß, wie viel ihn vom Linksaußen Iglesias trennt. Spanien ist in diese neue politische Phase unvorbereitet hineingestolpert. Es gibt kein gemeinsames Projekt der Rajoy-Gegner. http://mehr.bz/khs124gQuellenangabenTextquelle: Badische Zeitung, übermittelt durch news aktuellQuelle: https://www.press...
Trumps Logik Kommentar zum Handelskrieg mit den USA Mainz (ots) - In seiner Irrationalität ist Donald Trump immerhin berechenbar. In Bezug auf das Thema Strafzölle heißt das: Wer geglaubt hatte, nur eine winzig kleine Chance zu haben, an der Eröffnung eines Handelskrieges mit den USA vorbeizukommen, war schlicht naiv. Trump hat bisher noch immer seinen Anhängern das geliefert, was er ihnen im Wahlkampf versprochen hatte. So politisch unsinnig und so schädlich das auch für die Vereinigten Staaten sein mag. Auf einem ganz anderen Blatt steht, was aus diesen Initiativen am Ende wird. Aus Trumps irrer Achterbahnfahrt um die Friedensverhandlungen mi...
Badische Zeitung: Zollstreit : Nur Härte kann helfen Freiburg (ots) - Jetzt kann die Antwort der Europäer nur heißen: Härte! Ökonomisch gesehen wäre es zwar sinnvoller, dass die EU als klares Signal für den wohlstandsfördernden Freihandel Zollschranken abbaut. Trotzdem wäre dies falsch. Dies liegt in der Natur des US-Präsidenten Trump begründet. Weicht man zurück, verlangt er noch mehr. Ihm und den Mitgliedern seiner Administration müssen Grenzen gesetzt werden - sonst stiftet er weiter Unheil. Trumps Sicht auf das US-Außenhandelsdefizit ist falsch: Das Defizit ist nicht finsteren fremden Mächten, schlechten Deals und dem Versagen seiner Vor...
Tags: