Lasst den Rasen wachsen

Hamburg (ots) – Weit über 35 Millionen Gartenbesitzer in Deutschland können sich entspannt zurücklehnen und den Rasenmäher häufiger im Schuppen lassen. Wer weniger oft mäht, hilft damit Wildbienen und Schmetterlingen. „Dass grüner Faconschnitt out ist, zeigt die neueste wissenschaftliche Studie des USDA Forest Service in Washington“, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Das amerikanische Forschungsinstitut belegt, was viele Artenschützer schon lange beklagen: Akkurater Rasen schwächt die Artenvielfalt im Garten. Sagen Sie also ihrem Englischen Rasen bye-bye!

„Wenn der Rasen wachsen darf, zieht die Fläche innerhalb kurzer Zeit Wildbienen und Schmetterlinge geradezu magisch an“, so Goris. Pflanzen wie Hornklee oder Löwenzahn sind beispielsweise eine lebenswichtige Nahrungsquelle für Bestäuber. „Ist die Insektenvielfalt durch das Rasenwachstum erst gestiegen, stellen sich schnell weitere nützliche Gäste ein. Neben Vögeln, die sich von Larven, Käfern und Würmern ernähren, kommen Wildtiere wie Igel und Marienkäfer in den Garten.“

Ein Tipp on top: Wer sein Grün optisch aufwerten und Bestäubern das ganze Jahr über eine schmackhafte Nahrungsquelle liefern möchte, kann eine Wildblumenwiese anlegen. Wer dann in den Garten kommt, erfahren Sie in unserem Wildbienenratgeber unter: www.DeutscheWildtierStiftung.de/publikationen

Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de

Quellenangaben

Textquelle:Deutsche Wildtier Stiftung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/37587/3918291
Newsroom:Deutsche Wildtier Stiftung
Pressekontakt:Eva Goris
Pressesprecherin
Christoph-Probst-Weg 4
20251 Hamburg

Telefon 040 9707869-13
Fax 040 9707869-19

E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de
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