Das Recht auf Ordnung

Berlin (ots) – Nein, es ist keine schöne Vorstellung, dass Schüler morgens an Wachschützern vorbeigehen müssen. Es ist auch nicht schön, wenn Lehrer und Rektoren keinen anderen Ausweg sehen, als nach einem Sicherheitsdienst zu rufen. Aber es macht keinen Sinn, vor Problemen die Augen zu verschließen oder sie gesundzubeten. An manchen Schulen stören Jugendliche und junge Erwachsene, die dort nicht unterrichtet werden, so nachhaltig den Schulfrieden, dass ein geordneter Betrieb kaum noch möglich ist. Bei Konflikten mit schulfremden Störern sollten Politiker – und Eltern – nicht vom grünen Tisch aus fordern, dass doch bitte Lehrer und Schulleitung für Ordnung sorgen sollen. Sie sind keine Hilfssheriffs. Ein Wachschutz ist nicht schön, aber offenbar an manchen Berliner Schulen unerlässlich.

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